Malsch, den 03.08.2011

Malscher Kita-Kinder erkunden Arztpraxis
Bauchkino hautnah

“Da drinnen sieht es gut aus – Du bist kerngesund!”, lächelt der Malscher Arzt Dr. Nicholas Löwer den vierjährigen Jungen mit Kopf- und Ellbogenverband an, bei dem er gerade eine Sonographie -im Kinderjargon auch “Bauchkino” genannt- vorgenommen hat. Währenddessen liegt auf der Liege der medizinischen Fachangestellten Viktoria Schmidt eine kleine Patientin mit einem großen Pflaster auf der Wange, die am ganzen Körper “verkabelt” ist, um ein Elektrokardiogramm vorzunehmen.
Aber keine Angst – alles nur Übung! Neun Kinder im Alter von vier bis fünf Jahren der Malscher Kindertagesstätte St. Martin sind mit dem DRK-Mobil in die Allgemeinmedizinische Praxis von Dr. Löwer gekommen, um den Arztalltag besser kennenzulernen. Die Idee für die Aktion hatte Dr. Löwer, selbst Vater dreier Kinder, zusammen mit seiner Frau Nadine, die Leiterin einer Kindertagesstätte in Rastatt ist. “In erster Linie geht es mir darum, den Kindern die Angst vor dem Besuch beim Arzt zu nehmen – wer zum Arzt kommt, hat in der Regel ohnedies schon einen driftigen Grund dafür aber gerade bei den Kleinsten kommt dann noch die Aufregung vor dem Unbekannten dazu. Deswegen haben wir den Kids spielerisch die häufigsten Untersuchungs- und Behandlungsmethoden für ihre Altersklasse erklärt – mit viel Spaß und Forscherdrang seitens der Kleinen!”
Eben ist der nächste der Knirpse an der Reihe, seinem vierjährigen Kita-Freund Sami mit einem Spezialinstrument in die Ohren zu schauen – unter fachkundiger Aufsicht, versteht sich. Während er fachkundig konstatiert “Da drin ist Ohrenschmalz”, zeigt Dr. Löwer einem anderen kleinen Gast den Rachenraum von Natalie – erklärt, was für ein kleines Zäpfchen da hinten hüpft und was das für Bällchen sind, die man erkennen kann.
Für einige der Kinder hat das Abenteuer bereits morgens begonnen, als sie von den Kita-Leiterin Eva Zehe und den Erzieherinnen für den Arztbesuch “geschminkt” wurden – beängstigend aussehende Schürfwunden an den Beinen sind da entstanden, Platzwunden auf der Stirn – die Viktoria Schmidt in der Arztpraxis vor großen Kinderaugen alle fachgerecht versorgt hat.
Im September hat Dr. Löwer noch einmal Kinder der Kindertagesstätte zu sich eingeladen – dann werden die nächsten großen Kinderaugen zu sehen sein, wenn ihre Freunde etwas über “Bonbons für den Popo bei Fieber” erzählen, über “den Sturm und den Donner”, den man mit dem Stethoskop an der Brust hören kann und über die wichtigste aller Erkenntnisse am Ende des Besuchs: “Was macht die Medizin? – Gesund!”

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